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Gesundheitspolitik

Rauchverbot für Eltern gefordert

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach meint, Kinder verdienten einen besonderen Schutz. Er will besonders die Rauchereri im Auto oder anderen geschlossenen Räumen untersagen. Auch aus der CDU gibt es Stimmen dafür.

Berlin/Paris - In der Diskussion um ein Rauchverbot wird der Ruf nach einem besseren Schutz von Kindern vor dem Tabakqualm ihrer Eltern laut. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sagte der „Bild am Sonntag“, Kinder verdienten einen besonderen Schutz: „Dass Eltern zum Beispiel in Autos oder in geschlossenen Räumen rauchen, wenn ihre Kinder dabei sind, sollte verboten werden.“ Lauterbauch ergänzte: „Kinder, die zum Passivrauchen gezwungen werden, erkranken viel häufiger an Allergien und Asthma und sie werden später oft selber abhängig.“

Auch die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), befürwortet ein Rauchverbot im Auto zum Schutz von Kindern und will eine gesetzliche Umsetzung prüfen. Karl-Heinz Florenz (CDU), der Vorsitzende des Ausschusses für Volksgesundheit im Europaparlament, schloss sich der Forderung in der Zeitung an: „Die Schadstoffkonzentration in einem Pkw, in dem geraucht wird, liegt etwa 30 Mal höher als der Grenzwert bei der Feinstaubbelastung, über den wir in Brüssel gerade diskutieren.“

Mediziner unterstützen nach dem Bericht den Vorstoß. Eckart Laack, Oberarzt und Tumorspezialist am Uniklinikum Hamburg-Eppendorf, sagte: „60 Säuglinge sterben jedes Jahr in Deutschland durch Passivrauchen, insgesamt sterben jedes Jahr etwa 3300 Nichtraucher an Erkrankungen, die durch Passivrauchen verursacht sind.“

Auch Frankreich macht Rauchern das leben schwer

Unterdessen bereitet die französische Regierung ein striktes Rauchverbot nach dem Vorbild anderer europäischer Länder für alle öffentlichen Plätze vor. „Wir planen ein totales Verbot ohne jede Ausnahme“, sagte Gesundheitsminister Xavier Bertrand dem „Journal du Dimanche“. Das Verbot solle Anfang 2007 in Kraft treten, wobei die Bars, die Zigaretten verkaufen, sowie die Hotels, Restaurants, Dikotheken und Casinos nach Berichten der Sonntagszeitungen noch ein Jahr Aufschub bei der Umsetzung erhalten dürften. Nach Umfragen sind 70 bis 80 Prozent der Franzosen für ein solches Rauchverbot.

Artikel erschienen am 08.10.2006

 
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