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Newsletter vom 11. Juli 2007

Hallo liebe Freunde der Nichtraucherkids,

die NID hat nachfolgenden Text veröffentlicht, den möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. Die Gefahren des Rauchens und des Passivrauchens werden nach wie vor in der Öffentlichkeit unterschätzt, aber auch der Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen wächst. Da hilft nur Aufklärung, über die Themen reden und diskutieren. Die Jugendlichen müssen in die Vorbereitungen zum Schutz mit einbezogen werden.

Die Internetseite www.nichtraucherkids.de unterstützt Sie. Schauen Sie mal vorbei! Wir freuen uns über jeden Besucher.

liebe Grüße

 

Alkohol und Tabak gefährlicher als LSD und Ecstasy

Alkohol und Tabak zählen zu den zehn gefährlichsten Drogen. Sie sind für die Gesundheit der Konsumenten und für die Gesellschaft gefährlicher als die verbotenen Stoffe Cannabis, LSD und Ecstasy, berichtet der Pharmakologe David Nutt von der Universität Bristol im Fachjournal Lancet (Bd.369, S. 1047, 2007).

Die Reihe wird angeführt von Heroin, gefolgt von Kokain, Schlafmitteln der Barbiturat-Klasse und nicht für therapeutische Zwecke eingesetztem Methadon. Alkohol folgt vor allem wegen der körperlichen Langzeitschäden auf Platz 5, Nikotin auf Platz 9.

40 britische Psychiater, Epidemiologen, Chemiker und Forensiker beurteilten neun verschiedene Gefahren des Missbrauchs von legalen und illegalen Drogen. Zu den Kriterien gehörten verschiedene körperliche Schäden (wie etwa der plötzliche Tod durch Atemdepression bei Heroinmissbrauch), die Stärke des Abhängigkeitspotentials, Folgen für das soziale Umfeld sowie öffentliche Gesundheitskosten.

Aus den Punktewerten der Spezialisten erstellte Nutt eine Rangliste, die sich stark von behördlichen Klassifikationen unterscheidet: „Dass der Konsum von Alkohol und Nikotin legalisiert ist, erscheint aus wissenschaftlicher Sicht vollkommen beliebig“, kritisiert Nutt. „Das derzeitige System ist durch und durch krank.“

Zahlen des Bundesgesundheitsministeriums und der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen bestätigen die Gefährlichkeit der legalen Stoffe mit Suchtpotential, die allerdings auch von viel mehr Menschen konsumiert werden als so genannte harte Drogen: Alkoholmissbrauch fordert in Deutschland 42 000 Tote pro Jahr, an den Folgen des Rauchens sterben sogar 140 000 Personen jährlich.

Dem stehen 1 326 Menschen gegenüber, die im vergangenen Jahr am Konsum illegaler Drogen starben. „Die Gefahren des Konsums von Alkohol und Nikotin werden völlig unterschätzt“, sagt Andreas Heinz, Direktor der Klinik für Psychiatrie der Berliner Charité: „Betrachtet man allein medizinische Kriterien, müsste Nikotin auf Platz Eins und Alkohol auf Platz Zwei der Liste stehen.“

Angesichts dieser wissenschaftlichen Erkenntnisse regt Nutt eine Diskussion der behördlichen Bestimmungen an: „Sie sollten in Zukunft auf sachlichen Beurteilungen und nicht auf Vorurteilen und Annahmen basieren.“ Nutt glaubt, dass ein Klassifikationssystem, bei dem Experten die Gefahren einschätzen, transparenter und geeigneter sei.
Süddeutsche Zeitung, 27.3.07


Newsletter vom 19. März 2007

Hallo, liebe Freunde der Nichtraucherkids,

unser letzter Newsletter liegt schon etwas länger zurück, aber wir waren nicht untätig. Der Verlag macht eine Menge Arbeit und die Autoren wollen betreut werden. Wir planen gerade eine kleine Broschüre mit Gedichten und Geschichten um und über die Zigarette: Wahr- und Unwahrheiten der Tabaklobby. (Arbeitstitel) Sie wird voraussichtlich gegen Ende des Jahres verfügbar sein.

Heute ist unser Thema: Radioaktiv verseuchte Zigaretten. (Artikel im Anhang)

Und jetzt zu Ostern unterbreiten wir Ihnen ein ganz besonderes Angebot:

1 Bundle, bestehend aus: Lara, das Hörspiel und das Theaterstück, zusammen mit den Nichtraucherkids, Buch und Hörbuch, Flyer und Plakat statt für zusammen 61,95 € zum Sonderpreis von 49,90 €. Lieferung versandkostenfrei, Bestellung einfach per Telefon oder Fax oder eMail.

mit freundlichen Grüßen

Karin Schweitzer
Schweitzerhaus Verlag GmbH
Ginsterweg 18 * 40699 Erkrath
Telefon 02129 31152
Telefax 02129 31153
karin.schweitzer@schweitzerhaus.de

Polonium-210 und Plutonium in Zigaretten!!

Radioaktive Kippen nicht nur vom Schwarzhandel!

[09.12.2006/pk] Polonium-210 ist ein tückisches radioaktives Gift, das nicht nur von dunklen Gestalten als schwer nachweisbares Mordwerkzeug benutzt wird, wie im Fall des russischen Ex-Agenten Alexander Litvinenko. Die hochtoxische Substanz ist auch in Tabakwaren enthalten, ein Fakt, der bei Diskussionen um die Schädlichkeit des (Passiv-)Rauchens häufig vergessen wird. Tabakpflanzen nehmen radioaktive Substanzen sehr gut auf und lagern sie in die Blätter ein. Bereits 1965 wurde von C. R. Hill am Britischen Krebsforschungsinstitut nachgewiesen, dass Zigarettentabak das radioaktive Isotop Polonium-210 enthält, 1985 wiesen die finnischen Wissenschaftler Mussalo-Rauhamaa und Jaakkola auch radioaktives Polonium im Tabak nach. Bei starken Rauchern lässt sich in den Schleimhäuten der Bronchien und im Lungengewebe eine "extrem erhöhte und selbstredend karzinogene Radioaktivität" nachweisen.

Hill und seine Kollegen Radford und Hunt haben gemessen, wo das Polonium-210-Isotop beim Rauchen auftritt, und in welchem Verhältnis. Der geringste Anteil, etwa 10 Prozent, ist im Hauptstromrauch enthalten. Die dreifache Menge, 30 Prozent, ist im Nebenstromrauch enthalten. 40 Prozent wurden im Stummel nachgewiesen, 20 Prozent gehen in die Asche, und im Filter bleibt praktisch nichts hängen. Ein großer Teil der Radioaktivität ist im Nebenstromrauch und in der Asche enthalten, stellt also eine Gefahr für Passivraucher dar.

Polonium-210 ist mit einer Halbwertszeit von 138 Tagen einer der stärksten Alpha-Strahler. Es ist bei gleicher Menge einige tausend Mal so radioaktiv wie Radium, Uran und sogar Plutonium. Alpha-Strahler entfalten ihre tödliche Wirkung hauptsächlich dann, wenn sie direkt in den Körper aufgenommen werden, beispielsweise über Tabakrauch.

Beim Rauchen verflüchtigt sich das Polonium an der glühenden Zigarettenspitze, und wird mit dem Tabakrauch inhaliert. Die radioaktiven Teilchen lagern sich vor allem in den äußeren Lungengeweben ab, insbesondere in den Schleimhäuten der Bronchien. Die dort gemessene Radioaktivität beträgt bei Rauchern bis zum Einhundertfachen gegenüber dem Rest der Lunge. Ein Raucher, der etwa 20 bis 40 Zigaretten täglich konsumiert, setzt seine Bronchien innerhalb eines Jahres der gleichen Strahlendosis aus, wie sie bei 250 Röntgenaufnahmen der Lunge anfallen würde.

Nach wissenschaftlichen Untersuchungen entstehen Tumore bereits bei einem Fünftel des Poloniumgehalts, der von einem durchschnittlichen Raucher aufgenommen wird. Trotz seiner Anhäufung im Lungengewebe gelangt das lösliche Polonium-210 auch durch den Körper in jedes Gewebe und jede Zelle. Polonium kann im Blut und Urin von Rauchern nachgewiesen werden. Die im Körper verteilte radioaktive Substanz verursacht genetische Schäden, Leukämie, Leber- und Blasenkrebs, Magengeschwüre und Herzgefäß-Krankheiten. Eine Menge von 0,1 Mikrogramm reinen Poloniums genügt, um einen Menschen zu töten.

Wie die Tabakindustrie mit der radioaktiven Bedrohung ihrer Produkte umgeht erfragte die Süddeutsche Zeitung in einem Interview mit Professor Robert Proctor, US-amerikanischer Wissenschaftshistoriker. Demnach fanden sich in den geheimen Archiven der Tabakindustrie bereits in den 50er-Jahren Diskussionen über die Gefahr strahlender Substanzen im Tabakrauch. Nachdem anfänglich radioaktives Kalium im Tabak vermutet wurde, ergaben 1964 von Edward Radford und Vilma Hunt (Harvard University) veröffentlichte detaillierte Messungen, dass radioaktives Polonium im Tabakrauch enthalten ist. Diese Veröffentlichung in der Zeitschrift Science erfolgte zwei Wochen nach einem Bericht des US-amerikanischen Gesundheitsministeriums, der einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Rauchen und Lungenkrebs bestätigte.

Etliche Wissenschatler vermuteten in der Radioaktivität den Hauptgrund für die tödliche Wirkung des Rauchens. Dies rief natürlich umgehend die Tabakindustrie auf den Plan, die ihren lukrativen Absatzmarkt gefährdet sah. Forscher begannen in deren Auftrag eine Serie geheimer Untersuchungen zur Klärung, wieviel radioaktives Polonium im Tabak enthalten ist und auf welchem Weg es in die Tabakpflanze gerät.

Proctor äußerte gegenüber der Süddeutschen Zeitung, die Tabakindustrie hätte seit Jahrzehnten über das schädliche Polonium im Tabakrauch Bescheid gewusst: "In den geheimen Archiven der Tabakindustrie gibt es hunderte von Untersuchungsberichten über Polonium. Andere Dokumente beschäftigen sich damit, ob Spezialfilter Polonium eliminieren können. Das waren frustrierende Untersuchungen, weil es in Wahrheit sehr schwer ist, ein Gift aus dem Tabakrauch zu entfernen, ohne ein anderes Gift zu vermehren. Wenn man den Teer entfernt, atmen die Menschen mehr Nikotin ein, das beim Verbrennen karzinogene Nitrosamine produziert."

Viele Raucher glauben, es gäbe deshalb Zigaretten mit Filtern und niedrigem Nikotingehalt. Dem widerspricht Proctor energisch: "Filter sind ein Mythos. So etwas wie sauberen Rauch gibt es nicht. Sie beruhigen die Öffentlichkeit, obwohl die Zigaretten-Industrie seit den 30er-Jahren weiß, dass die Filterfunktion des Tabak selbst genauso gut ist, wie die des Zellulose-Azetats, das heute in Filtern verwendet wird. ... Sie sparen der Industrie nur Geld und die Leute denken, sie rauchen gesünder. Das Gleiche gilt für Light-Zigaretten. Leute, die darauf umsteigen, neigen dazu, stärker zu ziehen oder mehr zu rauchen."

Der Wissenschaftshistoriker wirft der Tabakindustrie vor, mit ausgeklügelten Methoden Informationen dieser Art zu verbergen. Proctor wird häufig als Experte bei Gericht zu Rate gezogen, wenn es die Frage zu klären gilt, wer was wann wusste. Klagende Raucher verlieren vor Gericht immer wieder, weil die Tabakindustrie erfolgreich behauptet, dass "jeder immer schon über die Schädlichkeit des Rauchens gewusst" habe, Raucher sich deshalb ihre Krankheit selbst zuzuschreiben hätten, weil sie angeblich "ausreichend gewarnt" gewesen wären.

Dennoch ist es auch heute noch kein Allgemeinwissen, dass Zigaretten radioaktive Substanzen enthalten. Dazu äußert Proctor: "Genauso wie kaum jemand weiß, was sonst noch für Müll im Tabak ist und was der im Körper bewirkt. Wie viele Leute wissen zum Beispiel, dass Tabak Blasen- und Brustkrebs verursachen kann? Wie viele wissen, dass Rauchen die führende Ursache für Erblindungen ist, oder dass Filter Weichmacher in den Lungen freisetzen? Wer wusste schon, dass Filter der Marke Kent Millionen Fasern von Crocidolite-Asbest enthielten?"

Das Interview mit Robert Proctor schließt mit der Feststellung: "Die Tabakindustrie redet sich immer auf Allgemeinwissen heraus, dabei müssen wir eher allgemeines Unwissen konstatieren. Die Tabakindustrie hat die Realität dieser Leiden immer bestritten, oder verlangt, dass mehr geforscht wird. Das ist reine Ablenkungsforschung. Wir untersuchen in Stanford inzwischen, wie Unwissen hergestellt wird. Es ist eine Kunst - wir nennen sie Agnotologie."

Fazit: Radioaktive Kippen sind nicht nur auf dem Schwarzmarkt zu finden, wie es unlängst von der österreichischen Tabaklobby in einer Kampagne werbewirksam vermarktet wurde. Die Zigarettenindustrie findet immer neue Mittel und Wege, um von der extremen Schädlicheit ihrer Produkte abzulenken. Die Dreistigkeit ist wahrhaft ungeheuerlich, mit der wissenschaftliche Erkenntnisse zum eigenen Vorteil umgedreht werden. Den Schaden hat der Verbraucher, der sich durch Phrasen wie "mündiger Bürger" und "Raucher sind Genießer" zu einem wahrhaft tödlichen Vergnügen übertölpeln lässt.


Newsletter vom 01.12.2006

Hallo liebe Freunde der Nichtraucherkids,

wir finden es Schade, dass unsere Regierung so zögerlich mit dem Rauchverbot in öffentlichen Einrichtungen umgeht und dass es nach wie vor Tabakwerbung gibt.

Jeden Tag gehen in Deutschland 386 Millionen Zigaretten in Rauch auf. Die meisten Zigaretten werden in Innenräumen geraucht.

Der Rauch jeder einzelnen Zigarette enthält mehr als 4800 Chemikalien, darunter zahlreiche toxische und krebserregende Stoffe. Die schadstoffbeladenen Partikel des Tabakrauches lagern sich an Wänden, auf dem Boden, in Teppichen, auf Möbeln, Akten und Büchern ab. Von hier werden die Schadstoffe kontinuierlich wieder in die Raumluft abgegeben. Innenräume, in denen Rauchen erlaubt ist, sind somit eine fortwährende Expositionsquelle für die im Tabakrauch enthaltenen Schadstoffe, selbst wenn dort aktuell nicht geraucht wird und selbst wenn gelüftet wurde und scheinbar kein riechbarer Zigarettenrauch bemerkt wird.

Rauchen in öffentlichen Gebäuden, dem Arbeitsplatz, in Restaurants und Kneipen stellt demnach eine von Mitarbeitern und Besuchern sowie Gästen nicht hinnehmbare Gefahrenquelle für die Gesundheit dar.

Die Schaffung rauchfreier Arbeitsplätze, rauchfreier öffentlicher Einrichtungen wie beispielsweise Schulen, Krankenhäuser, Gastronomie und Kinos sowie rauchfreie öffentliche Verkehrsmittel und Privathaushalte, führt nicht nur zu einer Verhinderung von Passivrauchbelastung, sondern auch zur Verringerung der Raucherquote und des Prokopf-Konsums von Tabakprodukten, da Raucher in Folge der Auswirkung von Nichtraucherzonen darin unterstützt werden, ihren Konsum einzuschränken und einen Anreiz zur Beendigung des Tabakkonsums haben.

Rauchfreie Arbeitsplätze stellen deshalb sowohl für die Nichtraucher als auch für die Raucher einen wesentlichen Gesundheitsschutz dar.

Im Gegensatz zu Deutschland bestehen in vielen anderen Ländern der europäischen Gemeinschaft oder der Europaregion der Weltgesundheitsorganisation rauchfreie Einrichtungen und zunehmend auch rauchfreie Gastronomie. Informationen zur Situation in den anderen Ländern, werden auf der Seite www.tabakkontrolle.de gegeben. Besonders sei auch darauf verwiesen, dass ausreichend Belege vorliegen, welche den wirtschaftlichen Nutzen einer rauchfreien Gastronomie für Gastronomen deutlich machen.

Wir möchten noch einmal auf unsere Quatrologie zum Schutz für Kinder und Jugendliche hinweisen.

Lara, ein Hörspiel und ein Theaterstück über das Rauchen, Nichtraucherkids, Buch und Hörbuch.


Newsletter vom 12.09.2006

Hallo, liebe Freunde der Nichtraucherkids,

die Ferien sind vorbei, aber auch das schlechte Wetter. Können wir nur noch hoffen, dass der September eine Entschädigung für den verregneten August ist. Und nun geht es mit Volldampf in das neue Schuljahr, viel zu schnell wieder unterbrochen durch die Herbstferien.

In den Ferien waren wir nicht untätig. Im Tonstudio headroom music, Düsseldorf ist das Hörbuch „Nichtraucherkids“ entstanden. Für alle, die keine Lust zu lesen haben. Gut geeignet zur Sucht-Prävention Tabakabhänigkeit.

Zurzeit ist es als MP3-Download bei www.soforthoeren.de zu bekommen, zum Sonderpreis von €11,25. Diese Aktion endet am 25.09.2006, danach kostet der Download €12,50.

Bestellen können Sie unsere Bücher zum Thema Rauchen für Jugendliche und Kinder über unseren Shop www.schweitzerhaus.de. Informationen und Hörproben rund um das Thema Rauchen erhalten Sie bei www.nichtraucherkids.de.

Viel wird um das Thema Rauchverbot diskutiert.

Rauchfreie Gaststätten, rauchfreie Kneipen, rauchfreie Schulen und rauchfreie öffentliche Gebäude, geht das hier bei uns in Deutschland eigentlich?

Irrland und Italien haben es uns vorgemacht. Die Wirte sind mit den Umsätzen zufrieden.

Uns interessiert Ihre Meinung:

Sind Sie dafür, dass ein allgemeines öffentliches Rauchverbot ausgesprochen wird oder soll das jeder für sich selbst entscheiden?

Sind Sie dafür, dass ein globales Tabakwerbeverbot verhängt wird oder sind Sie dagegen?

In den Schulen: wie gut oder schlecht lässt sich das Rauchverbot dort durchsetzen?

Fragen Sie Ihre Schüler und Ihr Lehrerkollegium, machen Sie eine Umfrage. Alles was wir tun können, ist aufklären und mit gutem Beispiel voran gehen.

Gerne hören wir wieder von Ihnen und je mehr Menschen für das Werbeverbot und die rauchfreien Gaststätten sind, desto besser lässt sich das bei der Regierung anmelden.

Im Dezember findet wieder die Deutsche Konferenz für Tabakkontrolle in Heidelberg statt. (WHO Deutsches Krebsforschungszentrum) Die Konferenz dient der Netzwerkbildung zum Nichtraucherschutz und zur Tabakkontrolle. Ziel dieser Konferenz ist wiederum die Stärkung bestehender Projekte und Initiativen zur Verminderung des Rauchverhaltens und zum Schutz der Bevölkerung vor den Gefahren des Passivrauchens in Deutschland sowie die Entwicklung neuer Konzepte.

Machen Sie mit. Für heute verabschieden wir uns bis zum nächsten Newsletter.

Mit freundlichen Grüßen

Karin Schweitzer

Schweitzerhaus Verlag
Hochdahler Straße 173 * 40699 Erkrath
Telefon 02129 31152 * Telefax 02129 31153
eMail: info@nichtraucherkids.de
www.nichtraucherkids.de + www.schweitzerhaus.de


Newsletter vom 06. Juni 2006

Hallo und einen wunderschönen guten Tag, nach so viel Regen, endlich wieder Sonnenstrahlen.

Heute kommt nun der nächste Newsletter.  Wie immer kann der Newsletter auch auf der Homepage der www.nichtraucherkids.de nachgelesen werden. Gleichzeitig sind auch noch viele weitere Informationen auf der Webseite zu finden.
Ich habe eine Bitte, laden Sie sich mein Plakat als PDF-Datei auf Ihren Rechner, drucken Sie es aus und hängen Sie es an ihr „Schwarzes Brett“. Vielleicht kommt der eine oder andere auf die Idee, den Glimmstängel an den Nagel zu hängen. Und als Information für Sie und die Eltern liegt ein Flyer über die Trilogie Theaterstück, Hörspiel und Buch zum Download als PDF Dokument auf der Webseite bereit.
Wir wollen alles tun, um das rauchfreie Leben der jugendlichen Raucher zu forcieren.

Das Buch „Nichtraucherkids“ ist für den Unterricht bestens geeignet, da es umfassend informiert, nicht nur über das „Rauchen aufhören“ und die geschichtlichen Hintergründe des Tabak, sondern es informiert auch über eine gesunde Ernährung, Bewegung, körpereigene Stoffe und über Zielerreichungsmechanismen, Ich-Stärkung und nicht zuletzt ein Wort an die Erwachsenen. Das Bestellformular ist auf der Webseite als PDF-Datei abrufbar.
Und nun noch ein paar Infos zu

„Rauchlose Tabakprodukte“:

Jede Form von Tabak ist gesundheitsschädlich!
Nur eines ist gesünder als Rauchen:
Mit dem Rauchen aufzuhören.

Die gesundheitlichen Gefahren rauchloser Tabakprodukte fasst eine anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31.05.2006 erstellte Publikation des Deutschen Krebsforschungszentrums zusammen.

Kernaussagen:

Rauchlose Tabakwaren – also Kau-, Lutsch- und Schnupftabak – werden als weniger gesundheitsschädliche Alternative zu Rauchwaren diskutiert. Sie enthalten aber gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe und das in ihnen enthaltene Nikotin macht süchtig. Die Gesundheitsgefährdung durch rauchlose Tabakprodukte ist zwar geringer als durch Rauchtabak, diese Produkte sind aber keineswegs harmlos:

Sie verursachen Krebs im Mundbereich, erhöhen das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs und Herz-Kreislauferkrankungen, gefährden die Schwangerschaft und das Ungeborene und schädigen Zahnfleisch und Zähne.

Die Hersteller umwerben in den Ländern, in denen rauchlose Tabakwaren zugelassen sind, besonders stark Jugendliche und bieten insbesondere für diese Zielgruppe stark aromatisierte und sehr süße Einsteigerprodukte an. Weltweit konsumieren immer mehr Jugendliche rauchlose Tabakwaren.

Die Produzenten preisen rauchlosen Tabak als gesündere Alternative zu Rauchtabak und als Ausstiegshilfe für Raucher an.

Tatsächlich ist es aber umstritten, ob rauchloser Tabak als Hilfe bei einem Rauchstopp geeignet ist. Vielmehr gibt es Hinweise dafür, dass der Konsum von rauchlosem Tabak die Wahrscheinlichkeit erhöht, mit dem Rauchen anzufangen. Zudem verstärkt der Konsum von rauchlosem Tabak die Nikotinabhängigkeit. Rauchloser Tabak sollte daher nicht als Hilfe bei einem Rauchstopp empfohlen werden.

Das Verkaufsverbot von rauchlosem Tabak in der Europäischen Union sollte – insbesondere zum Schutz der Jugend – keinesfalls gelockert werden.

Die komplette Fassung erhalten Sie bei www.tabakkontrolle.de

„Es gibt keine Parallele zu der Bedrohung, die der Tabak für die Gesundheit der Bevölkerungen weltweit darstellt. Der Tabak bringt jährlich etwa 4,2 Millionen Menschen um und ist damit weltweit die größte Einzeltodesursache.“
Prof. Dr. Gro Harlem Brundtland, 2002 Generaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation 98

„Tabak ist eindeutig das größte Desaster der öffentlichen Gesundheit im zwanzigsten Jahrhundert.“
Prof. Dr. Peter Boyle, 2004 Direktor der International Agency for Research on Cancer (IARC) der Weltgesundheitsorganisation 79

Für die letzten Tage bis zu den Sommerferien wünsche ich Ihnen viel Kraft und Energie. Der nächste Newsletter flattert im September in Ihre eMail-Box.

Mit freundlichen Grüßen

Karin Stritzelberger
Schweitzerhaus Verlag
Telefon 02129 3 11 52
Telefax 02129 3 11 53
eMail: info@nichtraucherkids.de
www.nichtraucherkids.de
www.schweitzerhaus.de


Newsletter vom08.05.2006

Liebe Freunde der Nichtraucherkids,

nach einigen Beschwerden über die Schrift, habe ich sie geändert. Ich hoffe, dass der Newsletter nun besser zu lesen ist.

Wussten sie schon, dass die Zigarettenindustrie den Tabak und das Hüllpapier so manipuliert, dass die Raucher am Ball bleiben?

Während der letzten Jahrzehnte hat die Zigarette mit einer Vielzahl von Produktveränderungen einen enormen Entwicklungsprozess durchlaufen, an dessen Ende heute ein komplexes Endprodukt zur Nikotinverabreichung steht. Die Tabakindustrie hat seit Jahrzehnten genaue Kenntnisse über die pharmakologische Wirkung von Nikotin, die besondere Natur der Tabakabhängigkeit und deren Steuerung durch Tabak-Anbaumethoden, Zusatzstoffe und Materialdesign. Bei den Zusatzstoffen handelt es sich zum Teil um Lebensmittelzusatzstoffe, die bei bestimmungsgemäßer Verwendung in Lebensmitteln und als orale Produkte als unbedenklich für die Gesundheit angesehen werden. Durch die hohen Temperaturen beim Zigarettenrauchen werden jedoch bei der Verbrennung der zugesetzten Stoffe neue Substanzen gebildet (Pyrolyseprodukte), deren gesundheitliche Risiken insbesondere im Zusammenwirken mit anderen Inhaltsstoffen des Tabaks fatal sind.

Das Abhängigkeitspotenzial wird auch durch Manipulationen am Filter oder Hüllpapier erhöht. Manipulationsmöglichkeiten sind die Zugabe von alkalischen Zusatzstoffen zu einzelnen Bestandteilen der Zigarette, aber auch Veränderungen an den physikalischen Eigenschaften des Produktes. Das Zigarettenpapier wird z.B. so behandelt, dass sich der Verbrennungsprozess der Zigarette beim Schwelvorgang zwischen den Zügen verlangsamt. Dies führt zu einer höheren Aufnahme von Tabakrauch und damit von Nikotin durch den Raucher, da in den Rauchpausen weniger Nikotin „ungenutzt“ verbrennt. Durch Manipulationen an der Zigarettenhülle und am -filter wird ein gefährliches Produkt noch gefährlicher gemacht.

Zusatzstoffe werden eingesetzt, um die Atemwege der Raucher zu einer verstärkten Nikotinaufnahme anzuregen. Menthol ist einer der bedeutendsten Zusatzstoffe. Seine Wirkungen auf die Atemwege sind: Schmerzlindernde Effekte sowie Geschmacks- und Kühlungseffekte. Bei der Inhalation von Menthol wird ein verstärkter sensorischer Reiz ausgeübt, der unter anderem zu einer Verminderung des Schmerz- und Reizempfindens führt. Dies ermöglicht vor allem Einsteigern ein tieferes Inhalieren des ansonsten schmerzhafteren Zigarettenrauches. Neben Menthol ist Kakao ein häufig verwendeter Zusatzstoff des Zigarettentabaks. Wie beim Menthol ist der Verwendungszweck eine Aromatisierung und eine Milderung des herben Tabak- bzw. Nikotingeschmacks. Um die strenge Ausgangsnote zu überdecken, setzen die Hersteller außerdem in großem Umfang Zucker ein, der zusammen mit Ammoniak karamellisiert wird und dadurch einen weichen Geschmack erzeugt. Dies führt zur Inhalation größerer Rauchmengen und damit höherer Nikotinmengen. Bei der Verbrennung von Zucker in einer Zigarette entsteht zudem eine erhebliche Menge Krebserzeugenden Acetaldehyds. Dadurch wird ein bereits gefährliches Produkt noch gefährlicher gemacht.

Das muss man sich wirklich mal vorstellen. Manipulationen wohin man auch schaut und die Tabakgiganten produzieren immer weiter diesen giftigen Cocktail aus Tabak und Gift.

Ich wünsche eine schöne Woche und viel Erfolg bei der Suchtbekämpfung und viel Erfolg auch bei der Schaffung der rauchfreien Schule.

Mit freundlichen Grüßen

Karin Stritzelberger
Schweitzerhaus Verlag


Newsletter vom 02. Mai 2006

Liebe Freunde der Nichtraucherkids,

heute geht der zweite Newsletter mit neuen Informationen auf Reisen. Die Resonanz auf die ersten News war sehr positiv. Ich kann Ihnen versichern, dass ich mit einer Verlinkung Ihrer Schule mit der Seite der www.nichtraucherkids.de einverstanden bin und ebenfalls, wenn sie es wünschen, einen Link zu ihrer Schule setze, diese Linkseite wird in den nächsten Tagen eingerichtet.

Die Nichtraucher Initiative Deutschland e. V. (NID) fordert die Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf, die Verbreitung des hochgiftigen Schadstoffgemisches Tabakrauch so zu regeln, dass die Bürger an jedem Ort und zu jeder Zeit wirksam vor Tabakrauchimmissionen geschützt werden. www.nichtraucherinitiative.de.

Nachdem die Online-Petition "Rauchverbot in Gaststätten und öffentlichen Räumen" auf der Homepage des Bundestages mit fast 10000 Unterschriften ein unerwarteter Erfolg war, hier noch 2 Möglichkeiten sich zu beteiligen.

Besonders wer sich für Sport interessiert, kann diese Petition unterzeichnen.

http://www.weltmeister-ohne-drogen.de/

Eine andere Petition gegen Passivrauchen gibt es hier.

http://www.rauchfreiheit.de/

Dieser Forderung möchten wir uns anschließen.

Auch möchte ich Ihnen das Buchprogramm für die jugendlichen Raucher und Nichtraucher empfehlen, das in meinem Verlag erschienen ist.

Nichtraucherkids, mit Autosuggestions CD

3-939475-00-9 18,50 €
Lara, ein Hörspiel über das Rauchen 3-939475-01-7 14,95 €
Lara, ein Theaterstück über das Rauchen 3-939475-02-5 10,00 €

Sollte der Link nicht funktionieren, so geben sie folgende Zeile in Ihren Internet Browser ein:

http://www.nichtraucher-kids.de/bibliothek/bestellung.pdf

Und nun viel Erfolg um das rauchfreie Leben.

Mit freundlichen Grüßen

Karin Stritzelberger
Schweitzerhaus Verlag

www.nichtraucherkids.de + www.schweitzerhaus.de

info @ schweitzerhaus.de

Telefon 02129 311 52 * Telefax 02129 311 53

Nachfolgend noch ein paar wichtige Informationen:

Weltnichtrauchertag 2006:
Tabak ist tödlich in jeder Form oder Verkleidung

Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat den diesjährigen Weltnichtrauchertag unter das Motto "Tobacco: deadly in any form or disguise" gestellt. Sie will damit ins Bewusstsein rufen, dass alle Tabakprodukte, in welcher Form oder Verkleidung auch immer, letztlich tödlich sind. Die WHO spielt dabei vor allem auf Zigaretten an, die in vielen Ländern noch mit Begriffen wie "leicht", "mild", "nikotinarm", "teerarm" usw. als weniger gesundheitsschädlich angepriesen und verkauft werden. Gemeint sind aber auch Schnupftabak, Rauchtabak, Kautabak oder rauchloser Tabak. Grundsätzlich gilt, dass Tabak, in welcher Gestalt er auch angeboten und konsumiert wird, letztlich tödlich ist. Näheres unter

www.who.int/tobaccocommunications/events/wntd/2006/en/index.html und www.who-nichtrauchertag.de.

Der Irrtum der Genussraucher

Die norwegischen Forscher Aage Tverdal und Kjell Bartveit haben an 43 000 Männern und Frauen die Folgen leichten Rauchens überprüft. Schon bei einem Konsum von ein bis vier Zigaretten pro Tag steigt das Risiko für Herzkreislauf-Erkrankungen um das Dreifache an. Bei Lungenkrebs war das Risiko der Männer ebenfalls um das Dreifache, bei Frauen sogar um das Fünffache erhöht. Verglichen mit Menschen, die nie geraucht hatten, war bei Personen, die pro Tag einige wenige Zigaretten konsumiert hatten, auch die Sterblichkeit eindeutig erhöht: Leichte Raucherinnen starben 2,9-mal häufiger und leichte Raucher 2,7-mal häufiger an Durchblutungsstörungen des Herzens wie Angina pectoris oder Herzinfarkt.

Wenn man alle Todesursachen zusammen nimmt, lag die Sterblichkeit bei den leichten Rauchern 1,6-mal und den leichten Raucherinnen 1,5-mal höher als bei Nichtrauchenden. Falsch ist demnach die Annahme, erst ab einem täglichen Konsum von fünf Zigaretten würde die Gesundheit ernsthaft Schaden leiden. www.n24.de, 12.12.05

Selbst Schuld.

Diese Schlussfolgerung lässt sich aus der Tatsache ziehen, dass das Ziel der dreistufigen Tabaksteuererhöhung, über die Steuer-Mehreinnahmen die Gesetzliche Krankenversicherung zu entlasten und gleichzeitig den Tabakkonsum zu verringern, teilweise verfehlt wurde. Ein Vergleich der Tabaksteuereinnahmen für die 22 Monate nach der 1. Stufe der Tabaksteueranhebung zum 1. März 2004 mit den Einnahmen aus den Vergleichsmonaten vor der Steueranhebung ergibt eine rechnerische Mindereinnahme von rund 200 Millionen Euro für alle Tabakerzeugnisse. Die Mindereinnahme bei Zigaretten in Höhe von 1,6 Milliarden Euro wurde dabei nur teilweise durch Mehreinnahmen beim Feinschnitt in Höhe von ca. 1,4 Milliarden Euro kompensiert. Hätte man die ungleiche Besteuerung von Feinschnitt und Fabrikzigaretten damals beseitigt, sähe die Bilanz der rotgrünen Bundesregierung besser aus.

Neue Variante: Volumentabak

Unter dem Namen "West Single Tobacco" hat Reemtsma einen neuen Volumentabak in den Handel eingeführt. Durch eine spezielle Aufbereitung verfügt der Tabak über besonders viel Volumen. Dadurch ist es möglich, für 1,30 Euro 17 Zigaretten zu stopfen. Die gleiche Anzahl Fabrikzigaretten kostet 3,60 Euro. Das ist die Antwort von Reemtsma auf das Urteil des EU-Gerichtshofs. Wenn die Regierung Merkel jetzt nicht mit einer Erhöhung der Steuer für Feinschnitt reagiert, ist sie für die entstehende Haushaltslücke voll verantwortlich, d.h. selbst schuld.


 

Newsletter vom 22. Februar 2006

Liebe Freunde der Nichtraucherkids,
endlich ist es soweit. Der erste Newsletter geht auf die Reise. Die Vorbereitung hat etwas länger gedauert, weil wir uns entschieden haben, unsere Bücher und unser Hörspiel heim in den eigenen Verlag zu holen. Ab sofort geht es mit neu gestalteter Webseite und neuer ISBNummer weiter. Infos unter www.rauchfreilebenistgeil.de oder wie gewohnt unter www.nichtraucherkids.de

Heute wollen wir über das Risiko der Passivraucher berichten.

Neue seriöse Studien zeigen:
Jährlich über 3 300 Passivrauchtote in Deutschland

"Passivrauchen – ein unterschätztes Risiko" lautet der Titel von Band 5 der Roten Reihe Tabakprävention und Tabakkontrolle des Deutschen Krebsforschungszentrums. Die 72-seitige Broschüre enthält alle wesentlichen Informationen über die Schädlichkeit des Tabakrauchs für Nichtraucher und die sich daraus ergebenden rechtlichen und politischen Schlussfolgerungen. Besonderen Wert haben die Verfasser darauf gelegt, ihre Ausführungen wissenschaftlich zu untermauern. Dabei haben sie höchste Maßstäbe angelegt. Die Kernaussagen sind so formuliert, dass sie auch ein Laie verstehen bzw. ohne viel Hintergrundwissen nachvollziehen kann.
Die Publikation wurde erstellt von Wissenschaftlern des Deutschen Krebsforschungszentrums, Heidelberg, des Instituts für Epidemiologie und Sozialmedizin der Universität Münster und des Hygiene-Instituts des Universitätsklinikums Heidelberg. In vier Kapiteln geben sie einen Überblick über die Inhaltsstoffe des Passivrauchs, das Ausmaß und die Folgen der Tabakrauchbelastung in Innenräumen sowie die erforderlichen Maßnahmen, um zu verhindern, dass jährlich über 3 300 Todesopfer und zusätzlich ungezählte Kranke aufgrund des Passivrauchens zu beklagen sind.
Wichtige Kernaussagen:
1. Tabakrauch enthält über 4 800 Substanzen. Bei über 70 dieser Substanzen ist nachgewiesen, dass sie krebserregend sind oder im Verdacht stehen, Krebs zu erzeugen.
2. Die chemische Zusammensetzung von Passivrauch gleicht qualitativ der des Tabakrauchs, den Raucher inhalieren.
3. Die Verweildauer einzelner Komponenten des Passivrauchs in der Raumluft ist beträchtlich. Deshalb gefährdet auch "kalter" Tabakrauch die Gesundheit.
4. Lüftungstechnische Anlagen schützen nicht wirksam vor den Schadstoffen des Tabakrauchs, da selbst die modernsten Ventilationssysteme die gefährlichen Inhaltsstoffe des Tabakrauchs nicht vollständig aus der Raumluft entfernen können.
5. Über 170 000 Neugeborene jährlich werden bereits im Mutterleib den Schadstoffen des Tabakrauchs ausgesetzt.
6. Die Hälfte aller Kinder unter sechs Jahren und etwa zwei Drittel aller Sechs- bis Dreizehnjährigen leben in einem Haushalt, in dem mindestens eine Person raucht.
7. In der Erwachsenenbevölkerung werden mehr als 35 Millionen Nichtraucher zu Hause, am Arbeitsplatz, in ihrer Freizeit oder gleichzeitig an mehreren dieser Orte häufig mit den Schadstoffen des Passivrauches belastet.
8. Kurzatmigkeit bei körperlicher Belastung, erhöhte Infektanfälligkeit, Kopfschmerzen und Schwindel können bereits bei kurzzeitigem Passivrauchen auftreten.
9. Passivrauchen ist verantwortlich für die Entwicklung zahlreicher chronischer Krankheiten mit Todesfolge.
10. Etwa 60 Säuglinge sterben jährlich durch Passivrauch im Haushalt und weil die Mutter während der Schwangerschaft rauchte (plötzlicher Kindstod – SIDS).
11. Über 260 Nichtraucher sterben jährlich an passivrauchbedingtem Lungenkrebs.
12. Über 2 140 Nichtraucher sterben jährlich an einer durch Passivrauchen hervorgerufenen koronaren Herzkrankheit.
13. Über 770 Nichtraucher sterben pro Jahr an einem passivrauchbedingten Schlaganfall.
14. Über 50 Nichtraucher sterben jährlich an durch Passivrauchen bedingten chronisch-obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD).
15. Passivrauchen ist zudem verantwortlich für die Entwicklung zahlreicher nicht tödlicher Fälle von koronarer Herzkrankheit, Schlaganfall und COPD.
16. An den Folgen des Passivrauchens sterben in Deutschland jährlich mehr als 3 300 Nichtraucher; das sind mehr Todesfälle als durch illegale Drogen, Asbest, BSE und SARS zusammen.

Die Broschüre kann kostenlos bezogen werden bei:

Deutsches Krebsforschungszentrum
Stabsstelle Krebsprävention
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Fax 06221 423020 – who-cc@dkfz.de

Sie liegt auch als PDF-Datei unter www.tabakkontrolle.de bereit.

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Mit freundlichen Grüßen

Karin Stritzelberger
Schweitzerhaus Verlag
www.schweitzerhaus.de
Telefon 02129 31152
Telefax 02129 31153
info@schweitzerhaus.de


 
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