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Mit acht Jahren habe ich meine erste Zigarette geraucht. Zuerst nur ab und zu, aber dann immer öfter. Mit neun Jahren rauchte ich regelmäßig ein paar Zigaretten jede Woche. Mein Zigarettenkonsum stieg gemeinsam mit meinem Lebensalter an. Ich schätze, es ist nicht übertrieben, mich als "ehemalige Kettenraucherin" zu bezeichnen. Mit siebzehn Jahren waren dreißig (30) Zigaretten am Tag Standard, beim feiern rauchte ich das Doppelte.
Wenn ich mich recht erinnere, konnte ich mir im Alter von vierzehn nicht vorstellen, mit dem Rauchen aufzuhören, ich hätte es auch gar nicht gewollt. Unvorstellbar, ich und keine Zigarette. Ein Leben ohne Zigarette? Nein, nie und nimmer.
Aber mit zunehmendem Alter kam der Gedanke immer öfter in mein Bewusstsein, das Rauchen einzustellen. Jedes Mal, wenn ich nach kaltem Rauch stank, oder mal wieder Halsschmerzen, kein Geld mehr oder einfach Angst vor Krebs hatte.
Zu dieser Zeit konnte ich mir ein Leben ohne den blauen Dunst nicht vorstellen. Zeitweise war ich überzeugt, Zigaretten gehören zu meinem Charakter. Etliche Versuche mit dem Rauchen aufzuhören, liegen hinter mir. Jedes Mal habe ich wieder angefangen, weil mein Kopf einfach noch nicht überzeugt war, dass das Nikotin schlecht für mich ist.
Nach intensiver Beschäftigung mit der Thematik und mit dem festen Willen, habe ich es letztendlich geschafft.
Nun sind eineinhalb Jahre vergangen, ohne dass sich meine Lungen mit Qualm gefüllt haben. Anfangs war es ein schmerzlicher Verzicht. Der Verzicht wurde zur Versuchung, aber je länger ich durchhielt, desto kleiner wurde der Wunsch nach einer Zigarette, bis sich der Gedanke an Zigaretten in Ekel verwandelte. Mittlerweile ist es für mich unvorstellbar geworden, freiwillig diesen ekeligen Qualm in meine Lungen zu füllen.
Meine Lebensqualität hat sich verbessert. Ich mache sehr viel Sport, ernähre mich gesünder und durch das gewonnene Selbstvertrauen, es endlich geschafft zu haben, hat sich auch mein Körperbewusstsein verändert.
Ich will nie wieder rauchen und wünsche jedem, dass er sich aus dieser Sklaverei lösen kann.

Stefanie Dittmann

Die Macht der Werbung auf unser Unterbewusstsein
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