Tipps und Tricks zum rauchfreien Leben

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Projekt-Tagebuch unseres Workshops “rauchfrei leben”

Projekt-Tagebuch unseres Workshops “rauchfrei leben”

Alles in allem ein gelungenes Projekt mit dem krönenden Abschluss der Sendung des Hörspiels im Radio. 08.10.2003 Interview im Tonstudio der Bürgerhauswelle Unser Autorenteam mit unserem Techniker des Tonstudios Volker Förster 10.07.2003 18. Tag Die letzten Sätze sind im Kasten. Jetzt kommt die Hauptarbeit … […]

Die Werbung und das Unterbewusstsein

Die Werbung und das Unterbewusstsein

Wie oder warum fangen wir überhaupt an zu rauchen? Um das im ganzen Ausmaß begreifen zu können, müssen wir die machtvolle Wirkung des Unterbewussten untersuchen. Wir alle halten uns gern für intelligente, überlegene Wesen, die ihren Lebensweg selbst bestimmen. Aber in Wirklichkeit sind eine Menge […]

Wie kann ich aufhören?

Wie kann ich aufhören?

Ist der Entzug nicht fürchterlich?

Es gibt so gut wie keine Entzugserscheinungen, sie tun jedenfalls nicht weh. Ein bißchen Gereiztheit, ein bißchen mehr Hunger. Was soll es? Sage Dir: „Ich will aufhören und meine Kumpels sollen mich loben, ich will und werde es schaffen und für den kleinen Hunger? Warum nicht auf einem Kaugummi rumkauen? Oder einen Apfel essen oder spazieren gehen oder Sport treiben oder ins Kino gehen oder, oder oder……“

Lass dir was einfallen, um dich abzulenken!

Und wenn du etwas tust, wobei du dir sonst immer eine Zigarette angesteckt hast, lobe dich und sage: „Früher hätte ich jetzt geraucht, aber das brauche ich jetzt nicht mehr! Cool, dass ich das jetzt schaffe.“

Streßsituationen

Viele sagen, „jetzt muss ich eine rauchen, weil alles so stressig ist.“ Sei es eine schlechte Note in der Schule oder Ärger mit den Eltern oder dem Freund oder der Freundin. Wenn Streß ist, mußt Du nicht rauchen. Ein leckerer heißer Kakau hilft viel besser Streß abzubauen. Sage einfach zu dir: „Hey du blöder kleiner Nikotinteufel, verzieh dich, mach die Fliege! Du kannst mich nicht mehr rumkriegen, ich will nicht rauchen – früher hätte ich das – aber jetzt nicht mehr. Ich will nicht mehr im Gestank leben. Ich will keinen pelzigen ekligen Geschmack mehr im Mund haben, ich will f r e i sein!“

Langeweile

Wie gesagt, Langeweile entsteht im Gehirn und du, nur du kannst aus der Langeweile entfliehen, wenn du deine Gehirnzellen mal anstrengst und dir überlegst, was man tolles mit seiner Zeit anfangen kann. Ich kann da ein ganz tolles Buch empfehlen: „Ein Hund namens Money von Bodo Schäfer“. Da wird dir haarklein erklärt, was du mit dem gesparten Geld anfangen kannst und wie du es vermehren kannst und überhaupt, wie du deine Langeweile verschwinden lassen kannst.

Was kann ich alles tun? – Liste machen

Was wünsche ich mir am meisten? – Mach dir eine durchsichtige Spardose, damit du sehen kannst, wie sich dein Geld vermehrt und klebe ein Bild von dem Gegenstand drauf, den Du Dir wünschst.

Konzentration

Ohne Nikotin kannst du dich viel besser konzentrieren, (wenn du erst deine Sucht überstanden hast). Denn dann brauchst du keine Angst mehr zu haben, keine Zigarette rauchen zu können. Deine Gehirnzellen werden besser durchblutet und deshalb kannst du dich besser konzentrieren und auch besser nachdenken. Aber du wirst es nie erfahren, wenn du es nicht ausprobierst.

Entspannung

Entspannung! Kannst du dich entspannen, wenn du gerade mal keine Zigarette hast? – Jetzt wahrscheinlich nicht, aber wenn du dem Nikotinteufel entronnen bist, dann kannst du dich immer entspannen.

Nikotinteufel hinter GitternJugendlicher, der sich entspannt im Sessel räkelt und dem Teufel den Mittelfinger zeigt

Was gebe ich auf?

Absolut nichts!

Selbstversklavung

„Warum muß ich denn jetzt noch Zigaretten holen gehen? Warum kann ich nicht einfach aufhören“
Leere Schachtel = Panik!
Nervöser Jugendlicher
„Scheiße, jetzt muss ich auch noch zum Automaten!“

Er wühlt in den Taschen, sucht Geld, wird immer nervöser. Endlich!
Geld gefunden, Jacke an und ab zum Automaten. Scheiße, jetzt regnet es auch noch. Kommt zum Automaten, wirft Geld ein, drückt auf den Knopf. Nix tut sich. Seine Sorte ist leer, muss eine andere Sorte wählen. Ist sauer, drückt einen weiteren Knopf, es klappert, sein Päckchen fällt herunter und er hat endlich seinen Nachschub. Reißt sein Päckchen auf, zerrt eine Kippe raus und zündet sich den Sargnagel an. Ruhe kehrt ein und er entspannt sich.

Der Nikotinteufel freut sich.

Ein vor Freude hüpfender Nikotinteufel hüpft jetzt auf deiner Schulter.

Ich spare x Mark die Woche

Hast du schon mal ausgerechnet, was du anderes mit dem Geld anfangen kannst?

Sicher hast auch du Wünsche, wahrscheinlich sogar viele Wünsche. Such dir was daraus aus und schreib dir deinen größten Wunsch auf einen Zettel. Dann legst du das Blatt in eine Schachtel oder ein Glas und da wirfst du dann jeden Tag 4,00€ rein, die du normalerweise für Zigaretten ausgegeben hättest.

Schon bald kannst du dir deinen Wunsch erfüllen.

Gesundheit

Was sagst Du? Gesundheit? Kümmert mich nicht? Eine Zigarette tötet mich nicht! Weißt du denn, welche von den Zigaretten dich tötet? Weißt du, wie viele du noch ungestraft rauchen kannst? Weißt du, ob nicht doch schon eine von deinen Körperzellen geschädigt ist? Mußt du manchmal husten?
Viele Leute kennen einen alten Mann oder eine alte Frau, die ihr ganzes Leben lang geraucht haben und der/die auch noch ganz gesund ist. Warum sehen alle Raucher weg, wenn sie kranke, vom Rauch geschädigte Menschen sehen? Der gesunde alte Raucher ist die Ausnahme, aber der kranke Raucher ist die Normalität.

Energie

Wie viele langweilige Tage hast du schon hinter dir? Schlaff und motivationslos hängst du in der Ecke rum. Erinnerst du dich an die Zeiten, als du noch nicht geraucht hast? War immer was los oder? Hast immer was zu tun gehabt, oder?
Und jetzt? Keine Lust für Irgendwas.

Es entspannt mich und gibt mir Selbstvertrauen

Hast du das wirklich geglaubt? Es entspannt dich nur für kurze Zeit, weil gleich, wenn die Zigarette zu Ende ist, das Nikotin abgebaut wird und du schon bald neues haben willst. Nein? Doch, denn da sitzt der kleine gelbe Nikotinteufel und will Nachschub. Selbstvertrauen bekommst du, wenn du geschafft hast, den Nikotinteufel zu besiegen.

Die Vorteile des Rauchens

Gibt es nicht!

Weniger rauchen? Vorsicht Falle!

Wenn du glaubst, dass du nur weniger rauchen mußt, dann bist du auf einem Holzweg. Wenn du weniger rauchst, steigerst du dein Verlangen nach einer Zigarette und sie wird um so kostbarer sein.

Du kannst das ja mal nachvollziehen.

Stell dir vor, du bist im Kino, Film mit Überlänge, drei Stunden, du schmachtest, du hättest jetzt gern eine Zigarette. Geht aber nicht, denn sonst verpasst du den Film. Der Film ist zu Ende, du gehst raus. Und kaum, dass du in dem Raum angekommen bist, wo man rauchen darf, steckst du dir eine an und du meinst, dass sie köstlich schmeckt.

Also hat der Nikotinteufel mal wieder gewonnen.

Nur eine Zigarette

Wenn du endlich aufgehört hast zu rauchen und du schon ein paar Tage geschafft hast, dann „Tu es nicht!“ Eine einzige Zigarette hat dich süchtig gemacht. Eine einzige Zigarette wird es wieder tun. Nicht einmal dran ziehen, der Nikotinteufel wartet doch nur darauf, dich wieder in die Falle zu locken.

Tu es nicht! Es schmeckt scheußlich! Das weißt du doch! Nur einmal ziehen hat dich damals süchtig gemacht und jetzt macht es dich wieder süchtig! Ich habe es erlebt. Ich war auf einer Party, nachdem ich ein halbes Jahr aufgehört hatte und plötzlich bekam ich eine Riesenlust auf eine Zigarette. Ich nahm eine und hing wieder an der Fluppe. Ein ganzes Jahr habe ich gebraucht, um einen erneuten Anlauf zu nehmen, mit dem Rauchen aufzuhören. Jetzt rauche ich seit zwei Jahren nicht mehr und habe auch keinerlei Verlangen mehr. Im Gegenteil, der Rauch stinkt mir, volle Aschenbecher stinken mir und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen je wieder eine Zigarette in den Mund zu stecken.

Nikotinteufel lauert schon im Versteck Er hat eine Falle aufgebaut.

Gelegenheitsraucher, Teenager, Nichtraucher

Es gibt bei euch auch einige, die nur auf Parties rauchen oder nur mal so eine mitrauchen. Vorsicht! Der Nikotinteufel wartet schon darauf, auch dich zu versklaven!

Der heimliche Raucher

Manche meinen, wenn Sie nur heimlich rauchen, dann werden sie nicht süchtig, weil sie ja nicht oft rauchen!
Aber auch hier: Vorsicht! Der Nikotinteufel schlägt bald wieder zu, „auch dich krieg ich noch!“ und er reibt sich schon genüßlich die Hände. Jeder weiß doch, alles was man heimlich macht, ist interessant. Lieber nicht heimlich rauchen!!!!

Nikotin und der kleine giftige Nikotinteufel

Nikotin und der kleine giftige Nikotinteufel

Nikotin, eine farblose, ölige Verbindung, ist die im Tabak enthaltene Droge, die den Raucher süchtig macht. Sie erzeugt schneller als jede andere Droge Abhängigkeit. Es gibt die Gewohnheit nicht, sondern es ist der kleine gelbe Nikotinteufel, der immer wieder sagt: „Jetzt rauch dir eine, du […]

Chemische Veränderungen der Zigaretten III

Chemische Veränderungen der Zigaretten III

Abhängigkeitspotenzial von Zigaretten(DKFZ) Während der letzten Jahrzehnte hat die Zigarette mit einer Vielzahl von Produktveränderungen einen enormen Entwicklungsprozess durchlaufen, an dessen Ende heute ein komplexes Endprodukt zur Nikotinverabreichung steht. Die Tabakindustrie hat seit Jahrzehnten genaue Kenntnisse über die pharmakologische Wirkung von Nikotin, die besondere Natur […]

Chemische Veränderungen der Zigaretten II

Chemische Veränderungen der Zigaretten II

Tabakindustrieforschung zur Erzielung von Tabakabhängigkeit (DKFZ)

Jahrzehntelang suchten die Tabakkonzerne nach Möglichkeiten, eine „optimale“ Menge an Nikotin in ihren Produkten verfügbar zu machen – eine Menge, die den Raucher befriedigen und dabei der Nachfrage nach Produkten mit niedrigem Teer- und Nikotingehalt gerecht werden würde. Viele Verbraucher glaubten, dass solche Zigaretten sicherer seien 82,94,118. Die meisten Hersteller verwendeten eine oder mehrere Methoden, um die Nikotinzufuhr zu regulieren. Gleichzeitig wurde den Verbrauchern fortwährend glaubhaft versichert, dass diese Produkte tatsächlich einen gesundheitlichen Vorteil oder weniger Abhängigkeitspotenzial aufweisen. Innerhalb der letzten Jahrzehnte hat die Zigarette mit einer Vielzahl von Produktveränderungen einen enormen Entwicklungsprozess durchlaufen, an dessen Ende heute ein komplexes Endprodukt zur Nikotinverabreichung steht.

Hauptveränderungen am Zigarettendesign waren die Einführung von Filtersystemen, verschiedene Arten des Hüllenmaterials, neue Tabakmischungen sowie Herstellungs- und Anbauverfahren und die vermehrte Zugabe von Zusatzstoffen in alle Bestandteile der Zigarette. Zudem wurden die Wirkungen vieler bereits in der Tabakpflanze enthaltener Stoffe durch die künstliche Zugabe dieser Stoffe weiter gesteigert. Der eigentliche Verwendungszweck und die Anzahl der vorgenommenen Manipulationen sowie der Einfluss, den diese Veränderungen auf die chemischen und physikalischen Eigenschaften der Zigarette oder die folgende biologische Wirkung des Zigarettenrauches haben können, sind bis heute nur unzureichend erforscht. Zigaretten enthalten heute weitaus mehr als nur Tabak und Nikotin. Die Hersteller verwenden eine Vielzahl von Zusatzstoffen, die bis zu 10 % des Gesamtgewichts einer Zigarette ausmachen können.
Während des Anbaus und der Verarbeitung des Tabaks werden verschiedene Zusatzstoffe eingesetzt, um geschmackliche Effekte zu erzielen, die physikalischen und chemischen Eigenschaften der Zigarette zu verändern und um das Abhängigkeitspotenzial von Zigaretten zu steigern. Natürlich haben solche Manipulationen sowohl qualitative als auch quantitative Auswirkungen auf die stoffliche Zusammensetzung und Wirkung des inhalierten Tabakrauches. Beim Abrauchen bilden sich aus dem Tabak und den Zusatzstoffen insgesamt über 4.000 Substanzen, von denen mehr als 40 nachweislich krebserregend sind.
Zusätzlich werden dem Rohtabak Substanzen zugesetzt, die durch das Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetz (LMBG) geregelt sind 88. Diese werden durch das Gesetz bei bestimmungsgemäßer Verwendung in Lebensmitteln als sicher eingestuft, in Zigaretten werden sie jedoch so hohen Temperaturen ausgesetzt werden, dass sich Pyrolyseprodukte bilden. Aber auch unverändert wirken diese Stoffe inhalativ anders als oral verabreicht. Die hiervon ausgehenden gesundheitlichen Risiken sind bisher weder im Einzelnen noch im Zusammenwirken mit anderen Inhaltsstoffen des Tabaks ausreichend von unabhängigen Institutionen untersucht. Die EU-Richtlinie 2001/37/EG des Europäischen Parlaments und des Rates fordert deshalb die Vorlage toxikologischer Daten über Zusatzstoffe in Tabakwaren in verbrannter und unverbrannter Form, denn „Tabakerzeugnisse enthalten und emittieren bei Verbrennung nachweislich viele Schadstoffe und bekannte gesundheitsschädigende Karzinogene“. „Die unzureichende Information sowie das Fehlen toxikologischer Daten machen es den zuständigen Behörden in den Mitgliedstaaten unmöglich, die Toxizität und die Gesundheitsrisiken von Tabakerzeugnissen für den Verbraucher aussagekräftig zu ermitteln. Dies ist mit der Pflicht der Gemeinschaft unvereinbar, für ein hohes Gesundheitsschutzniveau zu sorgen.“
Bis heute liegen jedoch weder eine öffentlich zugängliche Liste der verwendeten Zusatzstoffe noch epidemiologische Daten vor, welche die Auswirkungen dieser Veränderungen und Manipulationen auf die Gesundheit und das Abhängigkeitspotenzial verdeutlichen. Die Tabakindustrie verfügt demgegenüber seit Jahrzehnten über genaue Kenntnisse der Nikotinpharmakologie, die besondere Natur der Nikotinabhängigkeit und deren Steuerung durch Zusatzstoffe, Materialiendesign und Anbaumethoden 122. Insbesondere Techniken, die eine Manipulation des dem Raucher verfügbaren Nikotins ermöglichen, bildeten einen Schwerpunkt der Forschungsbemühungen der Tabakkonzerne. (DKFZ)

Chemische Veränderungen der Zigaretten I

Chemische Veränderungen der Zigaretten I

Die Funktion von Tabakhülle und Filtersystem (DKFZ) Das Abhängigkeitspotenzial wird auch durch Manipulationen am Filter oder Hüllpapier erhöht. Manipulationsmöglichkeiten sind die Zugabe von alkalischen Zusatzstoffen zu einzelnen Bestandteilen der Zigarette, aber auch Veränderungen an den physikalischen Eigenschaften des Produktes. Das Zigarettenpapier wird z.B. so behandelt, […]

Die Fallen der Sucht

Die Fallen der Sucht

Für jeden Raucher, der stirbt oder aufhört, muss die Zigarettenindustrie einen neuen jugendlichen Raucher ködern Wo kommt überhaupt der Tabak her? Hallo, ich bin Lara, und ich möchte dir helfen, mit dem Rauchen aufzuhören. Damals, als ich krank geworden bin, hatte ich auch Hilfe, und […]

Workshop

Workshop

Was für ein Ziel wollen wir erreichen?

Ziel des Kurses ist, dass wir uns ein Hörspiel ausdenken, welches den Zweck hat, Euch vom Rauchen zu entwöhnen und/oder Euch davon abzuhalten, überhaupt mit dem Rauchen anzufangen.
Ihr werdet Euch fragen: Welches werden die Lerninhalte sein? – Wie fangen wir es an? Wie schaffen wir es, dass unser Hörspiel ein Erfolg wird? — Sicher nicht, wenn wir nichts tun.

Also: Fangen wir einfach an!

Just do it- ist der Slogan von Nike, dies soll auch unser Slogan sein. Just do it!

Zuerst: die “Sucht” braucht einen Namen!!!!

Vielleicht “der Nikotinteufel”

Ich denke mir eine Geschichte aus. Zum Beispiel:

Der Nikotinteufel hat einen höllischen Plan. Er will, dass alle Kinder und Jugendlichen rauchen und beginnt ein mörderisches Planspiel.
Er setzt sich überall fest. Immer wenn eine Gruppe Jugendlicher zusammen hockt, beginnt er sein Spiel zu spielen. Keiner sieht ihn, aber jeder kann ihn hören. “Rauch doch!” – “Probier doch mal eine Zigarette!” – “Es ist geil, zu rauchen.” – “Vernebele dein Gehirn, ich will, dass du rauchst”. “Ich will, dass du süchtig wirst!””
Immer dunkler wird es da, wo der Nikotinteufel auftaucht. Es beginnen sich Langeweile und motivationslose Untätigkeit auszubreiten. Man trifft sich zum Rauchen, man glaubt, dann ist es nicht mehr so langweilig. Und es wird immer langweiliger.
Da gibt es aber auch noch Alex mit einer richtigen Nichtraucherklicke. Sie und ihre Freundinnen sind sportlich und kreativ und haben immer was zu tun. Alex ist die einzige Person, die den Nikotinteufel sehen kann und sie beginnt, ihn zu jagen. Sie holt den Sonnenschein ins Haus, um die Dunkelheit des Teufels zu vertreiben.
Wir lernen, dass alle Bilder hell und fröhlich sein müssen, wenn sie Erfolg haben sollen, alle dunklen Bilder wirken ungemütlich und sind dazu geeignet, etwas abstoßend zu gestalten.

Erarbeitung der Argumente für das rauchfreie Leben.

Und zum Schluß!?

Ziel erreicht !!!! —- Aschenbecher zu verschenken!!

Rauchfrei leben ist einfach geil!

Rauchfrei leben ist einfach geil!

von Kids für Kids – ein Hörspiel der anderen Art Lara – eine Geschichte der Verführung … zur Zigarette Begonnen hat alles im Jahr 2003. Da hatte ich eines Morgens die Idee zu einem Workshop: Kids sollen rauchfrei leben. Die Idee war geboren, nun galt […]


Projekt-Tagebuch

Projekt-Tagebuch unseres Workshops “rauchfrei leben”

Projekt-Tagebuch unseres Workshops “rauchfrei leben”

Alles in allem ein gelungenes Projekt mit dem krönenden Abschluss der Sendung des Hörspiels im Radio.

08.10.2003

Interview im Tonstudio der Bürgerhauswelle

Unser Autorenteam mit unserem Techniker des Tonstudios Volker Förster

10.07.2003
18. Tag
Die letzten Sätze sind im Kasten. Jetzt kommt die Hauptarbeit … Schneiden, mit Musik unterlegen etc.

07.07.2003
17. Tag
Tonstudio … wir nähern uns dem Ende

03.07.2003
16. Tag
Wieder im Tonstudio. Dieses Mal geht alles schon viel besser, weil wir ja jetzt wissen, wie das hier abläuft. Hat auch dieses Mal wieder viel Spaß gemacht.

26.06.2003
15. Tag
1. Tag im Tonstudio, das ist ganz schön aufregend und als wir uns dann das erste Mal über das Mikrofon gehört haben, waren alle ganz schön erschrocken über ihre Stimme. Aber man gewöhnt sich daran und wir haben mit Feuereifer und Entusiasmus unsere Texte aufgesagt. Manchmal mussten wir lachen und Schnitt und noch mal von vorne. Es hat Spaß gemacht.

22.06.2003
14. Tag
Hörspielprobe um 16:00 h. Wir haben unser Hörspiel aufgenommen, damit wir uns mal selber hören. Wir müssen auf jeden Fall noch üben.

12.06.2003
13. Tag
Hörspielprobe und teilweise Umschreibung der Dialoge. Es geht nun im Endspurt auf unsere Tonstudio-Aufnahme zu. Unsere erste Probe im Tonstudio haben wir am 26.06.2003 und unsere ersten Aufnahmen für das Lied fangen am 23.06.2003 an. Wir sind alle schon sehr gespannt, wie wir uns auf CD anhören.

05.06.2003
12. Tag
Hörspielprobe

29.05.2003
11. Tag
robe des Hörspieles

25.05.2003
10. Tag
Hörspielprobe und Spechübungen, Ausfeilen der Betonung

22.05.2003
9. Workshoptag
Heute haben wir mit Sprechübungen begonnen, ein Gedicht mit dem Korken und ohne den Korken aufgesagt. Es konnten hörbare Verbesserungen in der Sprachtechnik wahrgenommen werden. Sprechübungen machen viel Spaß und danach kann man mit erhöhter Aufmerksamkeit an seinem Projekt arbeiten. Wir haben unser Hörspiel auf Kasette aufgenommen und gehört, dass doch noch sehr viele Wortanfänge oder ganze Buchstaben nicht ordentlich ausgesprochen werden. Wir arbeiten daran, und zwar am Sonntag, den 25.05.2003 um 16:00 h bei mir.

15.05.2003
8. Workshoptag
Unser Thema heute: Stimme und Persönlichkeit. Aus dem Seminarbereich Persönlichkeitsentwicklung habe ich den Kids einen Einblick in die Übungen der Stimm- und Atemtechnik gegeben.

Stimme und Persönlichkeit: Überzeugen mit Kraft und Klang

ie Stimme ist unser wichtigstes Kommunikationsmittel. Grund genug also, sich intensiver mit ihr zu beschäftigen. Eine klare, klangvolle, kräftige und dennoch weiche Stimme wirkt anziehend und schafft Sympathiebrücken zu den Menschen, mit denen man zu tun hat.

Inhalt unserer Stunde:

Stimme, Atem und Persönlichkeit
Stimme und Körpersprache
Klang- und Lautmalereien
Stimm- und Sprechakrobatik
Experimente mit Lautstärke, Tempo und Modulation

Ziel dieser Stunde war die Kräftigung der Stimme, Variation des klanglichen Ausdrucks, eine tiefere Atmung und damit größeres Wohlbefinden, eine klare und deutliche Sprechweise, eine Steigerung des Selbstbewußtseins zu erreichen und an Überzeugungskraft zu gewinnen.

Diese Stunde hat uns allen sehr viel Spaß gemacht.

08.05.2003
7. Workshoptag
Wir haben die Argumentationen zum rauchfreien Leben besprochen, unser Hörspiel geprobt und die Geschichte fertig gestellt. Am nächsten Workshoptag werden wir Sprechübungen machen, damit die Aussprache klarer wird und mehr Betonung in den Dialogen zum Vorschein kommen.

27.04.2003
6. Workshoptag
Vortrag und Kurzseminar von und mit Relindis Hasse – “Wohlgeformte Zielbestimmung”

Wir haben gelernt, dass wir schneller an unser Ziel kommen, wenn wir positiv formulieren, keine Verneinungen benutzen (Was willst du stattdessen? – z.B. mich selbstsicher fühlen, statt – keine Angst haben), keine Vergleiche verwenden und uns fragen: Was ist das Gute daran, dieses (mir selbst gesteckte) Ziel zu erreichen?

Wir müssen uns unsere Ziele sinnlich wahrnehmbar machen, d.h. ich stelle mir vor, wie es ist und was für ein Gefühl es ist, mein Ziel erreicht zu haben und male mir aus, woran ich merke. dass ich mein Ziel erreicht habe.

Dann überlege ich mir, was ich tun muss, um mein Ziel zu erreichen, welches ist mein erster Schritt?

Ich stelle mir Fragen und beantworte sie z.B.

* Wann/wo/mit wem will ich ans Ziel?
* Unter welchen Umständen will ich es nicht?
* Was muss ich für mein Ziel aufgeben?
* Wie wird meine Umgebung reagieren?
* Ich stelle mir vor, mein Ziel erreicht zu haben, welche Konsequenzen gibt es?

Ich schaue auf die Schritte zurück, die mich zum Ziel führen, lohnt sich der Aufwand?, habe ich jetzt, was ich wirklich will?

10.04.2003
5. Workshoptag
Heute haben wir darüber gesprochen, wie leicht man sich doch dazu verleiten lässt, eine Zigarette zu probieren und im Rollenspiel die Überredungssätze, wie “eine schadet doch nichts” oder “sei kein Frosch´, nun mach doch mit und schließ dich nicht aus” oder “nun nimm schon, ist doch cool” oder oder oder. War sehr interessant.

Außerdem haben wir die Rollen in unserem Hörspiel verteilt, haben das, was wir schon haben, ausprobiert und sind in der Fortsetzung des Textes ein gutes Stück voran gekommen.

Am 27.04.2003 treffen wir uns, um an einer Schulung für Persönlichkeitsentfaltung teilzunehmen. Relindis Hasse wird dazu ein Seminar abhalten, das auch auf Video festgehalten wird.

03.04.2003
4. Workshoptag
Heute haben wir eine Menge über die Machenschaften der Eigentümer der Tabakfirmen erfahren. Sie haben Politiker bestochen, damit das europaweite Werbeverbot für Tabakwaren nicht genehmigt wird (England stimmte im Europarat dagegen), sie haben Forschungsergebnisse, die die Krebsforschung um ein paar Schritte vorwärts gebracht hätte, in der Schublade verschwinden lassen, sie haben Autoren von Fachzeitschriften manipuliert, sie haben Forscher geschmiert und sie haben gelogen, gelogen und wieder gelogen. Kein Mittel war ihnen zu schäbig, um ihre Tabakerzeugnisse an den Mann/Frau zu bringen. Sie haben vier Jahrzehnte lang wissentlich fehlerhafte Filter in die Zigaretten eingebaut, sie haben Zusatzstoffe in den Tabak gemischt, um eine schnellere Abhänigkeit zu provozieren. Die Verkaufszahlen zählen…. je mehr, desto besser, egal wieviele Menschen dafür ins Gras beißen und ?

Unsere Regierung mischt da kräftig mit. Milliarden nimmt sie an Steuergelder ein und wenn die Staatskasse leer ist, wird die Tabaksteuer erhöht. Man schlachtet doch nicht die Gans, die goldene Eier legt. Unsere Politiker lassen sich ihre Parteitage von den Tabakgiganten sponsern. Die Liste könnte noch viel länger werden.

Außerdem sind wir bei unserem Hörspiel ein ganz gutes Stück vorwärts gekommen.

28.03.2003
3. Workshoptag
Heute war Ellen Kaussen bei uns zu Besuch und hat uns die Zusammenhänge zwischen Rauchen und damit der Aufnahme von Giftstoffen und unserer Gesundheit oder auch Krankheit erklärt. Mit jedem Zug an der Zigarette werden über 4000 unterschiedliche Chemikalien aufgenommen. z. B. Kohlenmonoxyd , dies ist ein tödliches Gas, Teer (man teert die Straßen damit) Dieser Stoff ist in der Zigarette enthalten, damit sie Geschmack bekommt. Ammoniak , dieser Stoff kommt in Explosivstoff, Bleichmitteln und WC-Reinigern vor, Zyanid, ist ein tödliches Gift und Phenol , dieser Stoff ist in Farbentfernern enthalten. Dazu kommt, dass über 40 Stoffe einer Kippe nicht bekannt sind und auch nicht analysiert werden können. Nikotin ist nicht nur wegen der vielen Giftstoffe so gefährlich, sondern auch weil es ein sehr hohes Suchtpotential hat. Die erste Zigarette kann schon süchtig machen.

Wir stellten die Frage: Warum macht Rauchen nicht attraktiv?

Wenn du denkst, Rauchen mache dich sexy und cool, solltest du überlegen, dass

* deine Haare danach riechen
* die Kleidung danach stinkt
* die Haut danach riecht
* es schrecklich ist, dich zu küssen
* dein Gesicht vorzeitig altert
* deine Zähne gelb werden
* deine Haut an den Fingern sich verfärbt
* und du solltest daran denken, dass mindestens fünf Menschen in Deutschland jede Stunde durch das Rauchen sterben. Rauchen ist ……. die Einstiegsdroge .

20.03.2003

2. Workshoptag:
Die Workshopmitglieder haben sich zu Hause vorbereitet und konnten in kurzen Sätzen das gelesene wiedergeben. Thema war die Macht der Werbung auf unser Unterbewußtsein und mit welchen Mitteln arbeitet die Zigarettenindustrie. Im Anschluß daran konstruierten wir den Rahmen des Hörspiels. Es geht um eine Familie, bei denen der Vater an Lungenkrebs gestorben ist. Bei der Beerdigung versprechen sich die Tochter, deren Freundin und die Mutter, dass sie nie, nie, nie rauchen werden. Einige Jahre später …… Die Freundin ist auf einer Party und läßt sich vom Nikotinteufel verführen. Trotz schlechten Gewissens und Übelkeit am nächsten Morgen, hat sie wieder und wieder geraucht. Der Nikotinteufel freut sich, denn er hat sein Opfer in den Klauen. Sie geht durch Sumpf, raucht und wird immer süchtiger, sie kann ohne den blauen Dunst nicht mehr leben. Sie sinkt immer tiefer, wird immer motivationsloser und fängt auch noch an zu kiffen. Sie wird sehr krank. Kommt aber an eine sehr nette und kompetente Ärztin, der sie aus ihrem Leben erzählt und die wiederum erklärt ihr, wie das mit dem Nikotin, den Giftstoffen, der Gehirnwäsche der Tabakindustrie und dem Selbstbetrug so funktioniert. Für die nächste Stunde wollen wir uns Dialoge ausdenken.

3.03.2003
1. Workshoptag:
Schülerinnen der Klassen 8 und 10 sind zu unserem ersten Treffen gekommen. Wir haben uns überlegt, dass die “Sucht” einen Namen braucht und dieses kann nur ein “Nikotinteufel” sein und wir wollen ihn “NIKO” nennen. Als Figur wollen wir eine Zigarette mit Gesicht, Armen, Beinen und Hörnern malen. Erste Versuche fanden an der Tafel statt.